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Informations- und Servicestelle Löbau mit Fachschule für Landwirtschaft

Das Bild zeigt das Dienstgebäude in Löbau.

Öffnungszeiten

Dienstag (Sprechtag) 9–12 Uhr und 13–18 Uhr
Donnerstag 9–12 Uhr

Außerhalb dieser Zeiten Termine nach Vereinbarung.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, vorzugsweise einer FFP2-Maske wird empfohlen!

Aktuelles

Fachinformationsveranstaltung zu den Förderrichtlinien AUK/2023 und ÖBL/2023

13.10.2022, 09:30 Uhr
BSZ Löbau,
Hörsaal 103
Dietrich-Bonhoeffer-Straße 9
02708 Löbau

Vorstellung der Förderung von Maßnahmen der umweltgerechten Flächenbewirtschaftung ab 2023 (FRL AUK/2023 und FRL ÖBL/2023):

  • Maßnahmen
  • Förderverpflichtungen
  • Teilnahmeantrag im Herbst 2022

Die Teilnahme an der Veranstaltung kann bis zum 12.10.2022 online gebucht werden.

Fachinformationsveranstaltung zur neuen Förderrichtlinie TWN/2023

14.10.2022, 09:30 Uhr
Informations- und Servicestelle Löbau,
Raum 211
Georgewitzer Straße 50
02708 Löbau

Vorstellung der neuen Förderung von Maßnahmen der Teichpflege und der naturschutzgerechten Teichbewirtschaftung ab 2023 (FRL TWN/2023):

  • Maßnahmen
  • Förderverpflichtungen
  • Teilnahmeantrag im Herbst 2022

Die Teilnahme an der Veranstaltung kann bis zum 13.10.2022 online gebucht werden.

Die Informationen wurden den aktuell vorliegenden Entwürfen der Rechtsgrundlagen zur Umsetzung der GAP 2023 entnommen. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Die genannten Standards sind noch in der Diskussion und es können jederzeit Änderungen eintreten. Bitte informieren Sie sich regelmäßig. Weitere Neuerungen werden zeitnah auf der Internetseite des Förder- und Bildungszentrums Kamenz sowie der Informations- und Servicestelle Löbau veröffentlicht.

26.09.2022: Aktualisierte Links zu den neuen Förderrichtlinien

Förderrichtlinie »Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (FRL AUK/2023)«
https://lsnq.de/auk2023

Unter der Rubrik Maßnahmen auf Ackerland bzw. Maßnahmen auf Grünland sind die Steckbriefe der ab 2023 möglichen Fördervorhaben veröffentlicht.

Förderrichtlinie »Ökologischer/Biologischer Landbau (FRL ÖBL/2023)«
https://lsnq.de/oebl2023

Förderrichtlinie »Teichwirtschaft und Naturschutz (FRL TWN/2023)«
https://lsnq.de/twn2023

05.09.2022: Aktualisierung der Ausnahmeregelungen von GLÖZ 7 und GLÖZ 8 gemäß dem Entwurf der GAP-Ausnahmen-Verordnung

GLÖZ 7 (Fruchtwechsel auf Ackerland)
Die Verpflichtung aus GLÖZ 7 wird für das Antragsjahr 2023 ausgesetzt, d.h. im Antragsjahr 2023 muss nicht auf allen Flächen des Betriebes eine andere Hauptkultur als im Vorjahr (2022) angebaut werden. Die Teilnahme an der ÖR 2 (vielfältige Kulturen) ist trotzdem möglich.

GLÖZ 8 (nichtproduktive Flächen- Stilllegung von 4 % der Ackerfläche)
Im Jahr 2023 können grundsätzlich auch Flächen mit Getreide (außer Mais), Sonnenblumen und Leguminosen (außer Sojabohnen) als GLÖZ 8-Flächen ausgewiesen werden. Hierfür gelten folgende Bedingungen:

  • Der Betrieb darf nicht gleichzeitig die Ökoregelungen (ÖR) 1a oder 1b beantragen.
  • Alle Flächen, die sowohl 2021 als auch 2022 als Brachen (außer AUKM) beantragt waren, müssen auch 2023 wieder als Brache beantragt werden.

Weitere Informationen finden Sie auch beim BMEL unter 
BMEL - Fragen und Antworten (FAQ) - Fragen und Antworten zum Aussetzen von GLÖZ 7 und 8
GAP-Ausnahmen-Verordnung – GAPAusnV

18.07.2022: Neue Auslegung GLÖZ-8-Brache
Nach derzeitiger Interpretation des BMEL (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) gilt das Selbstbegrünungsgebot noch nicht im Jahr 2022. Damit wäre eine aktive Einsaat nach der Ernte zulässig. EFA-Brachen und EFA-Zwischenfrüchte können somit 2023 in GLÖZ-8-Brache übergehen. Zwischenfrüchte bleiben stehen und werden allmählich von der Folgevegetation überwachsen. Weiterhin können Flächen mit Ackerfutter, Untersaat, Bienenweide sowie mehrjährige AUK-Blühflächen in 2022 angemeldet und ebenfalls 2023 in eine GLÖZ-8-Brache überführt werden. Ab 01.01.2023 darf nichts auf der Fläche passieren, was GLÖZ 8 widerspricht. Demnach ist die landwirtschaftliche Nutzung der Flächen inkl. der gängigen Bewirtschaftungsmaßnahmen bis zum 31.12.22 für nachfolgende GLÖZ 8 – Brachen förderunschädlich.

Durch Änderung der DirektZahlDurchfV vom 08.04.2022 erfolgt im Jahr 2022 eine bundesweite Freigabe zur Futternutzung als nationale Reaktion auf die Auswirkungen der Ukraine-Invasion. Auf EFA-Flächen vom Typ Brachen (062), Zwischenfrucht/Gründecke (052) sowie Untersaat in die Hauptkultur (053) ist damit eine Beweidung mit sämtlichen Tierarten sowie eine Schnittnutzung zu Futterzwecken erlaubt. Ein individueller Nachweis der Futterknappheit ist nicht erforderlich und der Aufwuchs kann sowohl zur Fütterung im eigenen als auch in anderen Betrieben verwendet werden.

Bei den EFA-Brachen ist noch zu beachten, dass die Freigabe zur Futternutzung generell erst ab dem 01.07.2022 gilt. Im Falle einer Nutzung im ADIV-Zeitraum (bis 15.07.2022) sind die genutzten Flächen beim zuständigen FBZ/ISS des LfULG anzuzeigen. Dabei ist das entsprechende Formblatt zu verwenden. Bei einer Nutzung nach dem 15.07.2022 ist keine Anzeige mehr erforderlich.

Alle anderen Bestimmungen für die zur Futternutzung freigegebenen EFA-Typen gelten unverändert.

Aktuelle Informationen und Rechtsvorschriften

Auf Grund des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinpest möchten wir darauf hinweisen, dass die im Krisenfall zuständige Behörde das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des jeweiligen Landkreises ist.
Unter folgenden Verlinkungen erhalten sie aktuelle Informationen, die für Landwirte, aber auch für Jäger, Wanderer, LKW-Fahrer und Pendler relevant sind.

Ab sofort kann man sich für den Infobrief Afrikanische Schweinepest anmelden.
Infobrief zur Afrikanischen Schweinepest

Achtung:

Informations- und Kennzeichnungspflicht für in der Sperrzone II gewonnene Futtermittel

Folgende Informationen sind für Landwirte und Antragssteller bestimmt

Umgang mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Rahmen der Agrar-Antragstellung 2022

Übersicht über mögliche Einschränkungen und notwendige Folgemaßnahmen im Zuge der Agrarförderung (Stand 27.04.2021, weiterhin gültig auch für 2022)

Afrikanische Schweinepest - Auswirkungen von Nutzungsbeschränkungen auf landwirtschaftliche Nutzflächen (einschließlich förderrechtlicher Grundlagen)

Hinweise zum Geltend machen von Schadensansprüchen

Orientierungshilfe: Schadensersatz bei angeordneten Maßnahmen zur Bekämpfung der ASP
Anlage Entschädigungsrichtwert
Anlage Entschädigung Nachsaat und Neuansaat

Förderrichtlinien ASP

Förderrichtlinie ASP für Kleinbestände (FRL ASPK/ 2022)
Förderrichtlinie ASP Transport (FRL ASPT/2022)

Allgemeinverfügung der Landesdirektion vom 4. Juli 2022 - Afrikanische Schweinepest

Festlegung der Sperrzone II (gefährdetes Gebiet) in den LK Bautzen, Meißen und der LH Dresden
Festlegung der Sperrzone I (Pufferzone) in den LK Bautzen, Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und der LH Dresden
Festlegung der Sperrzone II (gefährdetes Gebiet) in den LK Görlitz und Bautzen
Festlegung des Kerngebietes in den LK Meißen und Bautzen 

Informationen von den Landkreisen

Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Landkreis Görlitz
ASP - Restriktionsgebiete
Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Landkreis Bautzen

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) und die Landesdirektion Sachsen (LDS) informieren über aktuelle Vorsorge- und Bekämpfungsmaßnahmen sowie Rechtsvorschriften zum Schutz gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP).

Vorsorge- und Bekämpfungsmaßnahmen
Rechtsvorschriften

Hier finden Sie aktuelle Informationen zur Umsetzung der Düngeverordnung und der Sächsischen Düngerechtsverordnung.

Die Förderrichtlinie ISA/2021 trat am 10. Februar 2021 in Kraft. In ihrer Umsetzung sollen ausgewählte besonders insektenfreundliche Maßnahmen auf Acker- und Grünland in Sachsen unterstützt werden.

Wir bieten Ihnen eine kostenlose Möglichkeit an, uns fachlich fundiert und vertraulich zu konsultieren, wenn Ihr landwirtschaftlicher oder gartenbaulicher Betrieb in Existenzgefahr zu geraten droht oder bereits existenzgefährdet ist.

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Leiterin der Informations- und Servicestelle Löbau

Petra Niemann

Besucheradresse:
Georgewitzer Straße 50
02708 Löbau

Telefon: 03585 454-30

Telefax: 03585 454-455

E-Mail: loebau.lfulg­@smekul.sachsen.de

Standort

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