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Informations- und Servicestelle Großenhain mit Fachschule für Landwirtschaft

Das Bild zeigt das Dienstgebäude in Großenhain.

Öffnungszeiten

Dienstag 9–12 Uhr und 13–16 Uhr
Donnerstag 9–12 Uhr und 13–16 Uhr

Außerhalb dieser Zeiten Termine nach Vereinbarung.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, vorzugsweise einer FFP2-Maske wird empfohlen!

Aktuelles

Die Informationen wurden den aktuell vorliegenden Entwürfen der Rechtsgrundlagen zur Umsetzung der GAP 2023 entnommen. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Die genannten Standards sind noch in der Diskussion und es können jederzeit Änderungen eintreten. Bitte informieren Sie sich regelmäßig. Weitere Neuerungen werden zeitnah auf der Internetseite des Förder- und Fachbildungszentrums Nossen sowie der Informations- und Servicestelle Großenhain veröffentlicht.

26.09.2022: Aktualisierte Links zu den neuen Förderrichtlinien

Förderrichtlinie »Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (FRL AUK/2023)«
https://lsnq.de/auk2023

Unter der Rubrik Maßnahmen auf Ackerland bzw. Maßnahmen auf Grünland sind die Steckbriefe der ab 2023 möglichen Fördervorhaben veröffentlicht.

Förderrichtlinie »Ökologischer/Biologischer Landbau (FRL ÖBL/2023)«
https://lsnq.de/oebl2023

Förderrichtlinie »Teichwirtschaft und Naturschutz (FRL TWN/2023)«
https://lsnq.de/twn2023

05.09.2022: Aktualisierung der Ausnahmeregelungen von GLÖZ 7 und GLÖZ 8 gemäß dem Entwurf der GAP-Ausnahmen-Verordnung

GLÖZ 7 (Fruchtwechsel auf Ackerland)
Die Verpflichtung aus GLÖZ 7 wird für das Antragsjahr 2023 ausgesetzt, d.h. im Antragsjahr 2023 muss nicht auf allen Flächen des Betriebes eine andere Hauptkultur als im Vorjahr (2022) angebaut werden. Die Teilnahme an der ÖR 2 (vielfältige Kulturen) ist trotzdem möglich.

GLÖZ 8 (nichtproduktive Flächen- Stilllegung von 4 % der Ackerfläche)
Im Jahr 2023 können grundsätzlich auch Flächen mit Getreide (außer Mais), Sonnenblumen und Leguminosen (außer Sojabohnen) als GLÖZ 8-Flächen ausgewiesen werden. Hierfür gelten folgende Bedingungen:

  • Der Betrieb darf nicht gleichzeitig die Ökoregelungen (ÖR) 1a oder 1b beantragen.
  • Alle Flächen, die sowohl 2021 als auch 2022 als Brachen (außer AUKM) beantragt waren, müssen auch 2023 wieder als Brache beantragt werden.

Weitere Informationen finden Sie auch beim BMEL unter 
BMEL - Fragen und Antworten (FAQ) - Fragen und Antworten zum Aussetzen von GLÖZ 7 und 8
GAP-Ausnahmen-Verordnung – GAPAusnV

18.08.2022: Aussetzung der Pflichtstilllegung (GLÖZ 8) und des Fruchtwechsels (GLÖZ 7) in 2023

  • GLÖZ 8 (Stilllegung von 4 % der Ackerfläche, ab 10 ha Ackerfläche): Es besteht keine Verpflichtung zur Stilllegung 2023. Die freiwillige Anwendung ist möglich.
  • Wer die einjährigen Ökoregelungen 1a (Brache), sowie 1b (Brache plus Blühstreifen) 2023 beantragen will, muss aber die 4% Stilllegung erfüllen.
  • Wer die Aussetzung der Pflichtstilllegung 2023 nutzen will, darf auf diesen 4% der Ackerfläche nur Getreide (außer Mais), Sonnenblumen und Hülsenfrüchte (ohne Soja) anbauen. Kurzumtriebsplantagen sind nicht zulässig.
  • GLÖZ 7: Die Verpflichtung zum Fruchtwechsel auf Ackerland wird für das Antragsjahr 2023 nicht angewendet, d.h. im Jahr 2023 muss nicht auf allen Flächen des Betriebes eine andere Hauptkultur als im Vorjahr (2022) angebaut werden.
  • Wer 2023 die Ökoregelung 2 (Anbau vielfältiger Kulturen), beantragen möchte, muss die Vorgaben zu GLÖZ 7 aber einhalten.

18.07.2022: Neue Auslegung GLÖZ-8-Brache
EFA-Brachen und EFA-Zwischenfrüchte können für 2023 in GLÖZ-8-Brache übergehen.Nach derzeitiger Interpretation des BMEL gilt das Selbstbegrünungsgebot noch nicht im Jahr 2022. Damit wäre die aktive Einsaat (auch von EFA- Zwischenfrüchten) nach der Ernte zulässig. Ab 01.01.2023 darf dann nichts mehr auf der Fläche passieren, was GLÖZ8 widerspricht. Zwischenfrüchte bleiben stehen und werden allmählich von der Folgevegetation überwachsen.

Durch Änderung der DirektZahlDurchfV vom 08.04.2022 erfolgt im Jahr 2022 eine bundesweite Freigabe zur Futternutzung als nationale Reaktion auf die Auswirkungen der Ukraine-Invasion. Auf EFA-Flächen vom Typ Brachen (062), Zwischenfrucht/Gründecke (052) sowie Untersaat in die Hauptkultur (053) ist damit eine Beweidung mit sämtlichen Tierarten sowie eine Schnittnutzung zu Futterzwecken erlaubt. Ein individueller Nachweis der Futterknappheit ist nicht erforderlich und der Aufwuchs kann sowohl zur Fütterung im eigenen als auch in anderen Betrieben verwendet werden.

Bei den EFA-Brachen ist noch zu beachten, dass die Freigabe zur Futternutzung generell erst ab dem 01.07.2022 gilt. Im Falle einer Nutzung im ADIV-Zeitraum (bis 15.07.2022) sind die genutzten Flächen beim zuständigen FBZ/ISS des LfULG anzuzeigen. Dabei ist das entsprechende Formblatt zu verwenden. Bei einer Nutzung nach dem 15.07.2022 ist keine Anzeige mehr erforderlich.

Alle anderen Bestimmungen für die zur Futternutzung freigegebenen EFA-Typen gelten unverändert.

Wir möchten  darauf hinweisen, dass die im Krisenfall zuständige Behörde das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des jeweiligen Landkreises ist.
Unter folgenden Verlinkungen erhalten Sie aktuelle Informationen, die für Landwirte, aber auch für Jäger, Wanderer, LKW-Fahrer und Pendler relevant sind.

Achtung:

Allgemeinverfügung der Landesdirektion vom 19. Januar 2022 - Afrikanische Schweinepest

Festlegung der Sperrzone II (gefährdetes Gebiet) in den LK Bautzen, Meißen und der LH Dresden
Festlegung der Sperrzone I (Pufferzone) in den LK Görlitz, Bautzen, Meißen und der LH Dresden
Festlegung des Kerngebietes in den LK Meißen und Bautzen

 Informationen von den Landkreisen finden Sie unter folgenden Links:

Afrikanische Schweinepest im Landkreis Meißen - Wichtige Informationen
Afrikanische Schweinepest - Informationen der Stadt Dresden

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) und die Landesdirektion Sachsen (LDS) informieren über aktuelle Vorsorge- und Bekämpfungsmaßnahmen sowie Rechtsvorschriften zum Schutz gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP).

Vorsorge- und Bekämpfungsmaßnahmen
Tierseuchenbekämpfungshandbuch Sachsen
Rechtsvorschriften

Hier finden Sie aktuelle Informationen zur Umsetzung der Düngeverordnung und der Sächsischen Düngerechtsverordnung.

Wir bieten Ihnen eine kostenlose Möglichkeit an, uns fachlich fundiert und vertraulich zu konsultieren, wenn Ihr landwirtschaftlicher oder gartenbaulicher Betrieb in Existenzgefahr zu geraten droht oder bereits existenzgefährdet ist.

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Leiterin der Informations- und Servicestelle Großenhain und Schulleiterin

Eva Schölzel

Besucheradresse:
Remonteplatz 2
01558 Großenhain

Telefon: 03522 311-30

Telefax: 0351 45126100-32

E-Mail: grossenhain.lfulg­@smekul.sachsen.de

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