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Fachinformationen

Erste Informationen zur Antragstellung 2021

Die produktive Freischaltung von DIANAweb wird dieses Jahr voraussichtlich erst am 27.03.2021 erfolgen. Die Antragsbroschüren gehen Ihnen kurz vorher auf dem Postweg zu. Im Antragsverfahren selbst gibt es nur wenige Veränderungen.

Folgende Hinweise sind zu beachten:

  • Den bisher bekannten Datenbegleitschein zum Online-Export des Antragspaketes gibt es ab 2021 nicht mehr. Statt dessen wird zum Datenexport eine Einreichbestätigung erstellt. Diese ist ähnlich aufgebaut wie der bekannte Datenbegleitschein und nur für die eigenen Unterlagen bestimmt (kein Einreichen im Amt).
  • Die neue Förderrichtlinie Insektenschutz und Artenvielfalt sowie diesbezügliche Merkblätter stehen Ihnen unter folgendem Link zur Verfügung: Förderrichtlinie »Insektenschutz und Artenvielfalt (FRL ISA/2021)«
  • Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUK): Neuantragstellungen sind ab dem Antragsjahr 2021 für alle Vorhaben der Richtlinie Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen grundsätzlich nicht mehr zulässig. In Einzelfällen sind, unverändert zum Verfahren 2019, weiterhin Neuverpflichtungen zulässig (Flächen mit landesweiter Bedeutung für den Naturschutz, neue UN-FB). Die einjährige Verlängerungsoption für bestehende Verpflichtungen wird ebenso beibehalten.
  • Ökologisch/Biologische Landwirtschaft (ÖBL): Auch bei ÖBL erfolgt eine Anpassung des Verpflichtungszeitraumes in den zwei Übergangsjahren. Unabhängig davon, ob für ÖBL ein erstmaliger Neuantrag oder ein Neuantrag in Wiederholung gestellt wird, beträgt der Verpflichtungszeitraum für Neuverpflichtungen, welche im Antragsjahr 2021 begründet werden, 2 Jahre und für Neuverpflichtungen, welche im Antragsjahr 2022 begründet werden, 1 Jahr.

Als Ansprechpartner für Fragen zur Förderrichtlinie Insektenschutz und Artenvielfalt stehen Ihnen unsere AUK-Bearbeiter zur Verfügung:

Sindy Klein
Telefon: 03522 311 310
E-Mail: Sindy.Klein@smul.sachsen.de

Kathlen Runge
Telefon: 03522 311 421
E-Mail: Kathlen.Runge@smul.sachsen.de

Daniela Teichmann
Telefon: 03522 311 409
E-Mail: Daniela.Teichmann@smul.sachsen.de

Förderrichtlinie Startprämie Weinbau/2019

Mit dem Förderprogramm soll ein Beitrag zur Erhaltung der sächsischen Weinbaukulturlandschaft in der Steillage geleistet werden.

Weitere Hinweise zur Antragstellung einer abweichenden Futternutzung bei AUK-Vorhaben 2019

Ist durch außergewöhnliche Witterungsumstände die Futterversorgung in einem landwirtschaftlichen Betrieb nachweislich gefährdet, kann dies im Vollzug der Richtlinie AUK/2015 im Einzelfall als außergewöhnlicher Umstand gewertet werden.

Das naturschutzfachliche Ziel des entsprechenden AUK-Vorhabens auf den betroffenen Schlägen darf keinesfalls gefährdet werden.

Die Futternutzung als eine abweichende Tätigkeit auf Flächen mit AUK-Vorhaben setzt das Vorliegen einer einzelbetrieblichen Futterknappheit voraus. Alternativen einer anderweitigen Absicherung der Futterversorgung müssen vorab durch den Antragsteller geprüft worden sein. Der Antragsteller muss ausreichend nachweisen, dass mögliche Alternativen, wie z. B. die Nutzung von EFA-Brachen nicht oder nicht ausreichend der Futterknappheit entgegen wirken.

Betriebe mit AUK-Vorhaben ohne Tierhaltung können im Wege der unmittelbaren Nachbarschaftshilfe Betriebe mit Tierhaltung unterstützen.

Verfahren bei AUK-Flächen:

  • Fälle, die als außergewöhnliche Umstände anerkannt werden sollen, sind mit entsprechenden Nachweisen gemäß Artikel 4 der VO (EU) Nr. 640/2014 innerhalb von 15 Arbeitstagen (Arbeitstage = Montag bis Freitag) nach dem Zeitpunkt, ab dem der Betriebsinhaber hierzu in der Lage ist, schriftlich dem zuständigen Förder- und Fachbildungszentrums (FBZ) bzw. der zuständigen lnformations- und Servicestelle (lSS) des LfULG mitzuteilen.
  • Der Antrag auf Genehmigung zur Nutzung des Aufwuchses von AUK-Vorhabensflächen für Futterzwecke als außergewöhnlicher Umstand erfolgt in diesen Fällen unter Verwendung der Anlage »Formblatt Freigabe AUK-Schläge 2019«.
  • Die Prüfung der flächenbezogenen Voraussetzungen erfolgt durch die zuständigen Sachgebiete 1 - Ausgleichs- und Direktzahlungen der FBZ/ISS im Einvernehmen mit der zuständigen Naturschutzfachbehörde, Sachgebiet 3 - Naturschutz, der FBZ/ISS. Gegebenenfalls sind Auflagen durch die Naturschutzfachbehörde zu beachten.
  • Die Genehmigung erfolgt schriftlich.

Stützungsprogramm Wein

Bei Fragen zum Förderantrag wenden Sie sich bitte an:

Regina Schulze

Telefon: (03522) 311-422

E-Mail: regina.schulze@smul.sachsen.de

Weinbau

Haben Sie Fragen zur:

  • Änderung und Erhebung in der Weinbaukartei, (Rode- und Wiederbepflanzungsmeldungen)
  • Meldung nach Weinrechts DVO (Ernte- u. Bestandsmeldung)
  • Beantragung von Rebrechten aus der nationalen Pflanzreserve
  • Förderung (investive einzelbetriebliche Förderung, Umstrukturierung, Sanierung von Weinbergsmauern)
  • Weinbaulichen Beratung (Pflanzenschutz, Düngung)
  • Erhebung der Abgabe für den Weinfond

Wenden Sie sich bitte an:

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie - Referat 81
Frieder Tränkner
Abteilung 8 Gartenbau
Pillnitzer Platz 3
01326 Dresden

E-Mail: Frieder.Traenkner@smul.sachsen.de
Telefon: (0351) 2612-8702
Telefax: (0351) 2612-1099

Fachrechtsberatung

Die Umsetzung des Fachrechts, insbesondere auf den Gebieten der Düngung, Pflanzenschutz, Bodenschutz, ist ein wichtiger Bestandteil innerhalb einer erfolgreichen Betriebsführung, ebenso die umfassende Kenntnis zu Fördervoraussetzungen und -bestimmungen. Nutzen Sie deshalb die Möglichkeiten der Beratung, vor allem bei Cross Compliance und Greening.

Bitte informieren Sie sich auch im Bedarfsfall rechtzeitig zu dem wichtigen Thema »Entstehung und Erhalt von Dauergrünland«.

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