Mit ländlicher Baukultur begeistern
Wanderausstellung zu touristischen Umnutzungen
Ob Herrenhaus, Bahnwärterhaus, Dreiseithof oder Fachwerkhaus – die Hausgeschichte wird fortgeschrieben. Fünf Enthusiasten haben sich vom Charme alter Gemäuer begeistern lassen und diese liebevoll rekonstruiert. Der Anspruch bei der Sanierung war Ursprünglichkeit und Authentizität. Die neue Wanderausstellung des LfULG »Ländliche Baukultur: Touristische Umnutzungen« zeigt anschaulich an diesen Beispielen, wie ländliche Baukultur und zeitgemäße Anforderungen in alten Gebäuden vereint werden können.
Die Ausstellung besteht aus fünf leicht transportierbaren Rollups und kann kostenlos ausgeliehen werden.
Für alle Beteiligten war die Denkmalschutzbehörde ein wichtiger Ansprechpartner, auch bei Gebäuden ohne Denkmalstatus. Moderne Nutzungsansprüche sind kein Widerspruch bei der Umnutzung alter Gebäude, wie alle Beispiele belegen. Auch Barrierefreiheit wurde in einem Herrenhaus realisiert. Dass ein moderner Anbau im Einklang mit einer Bausubstanz aus dem Jahr 1862 stehen kann, veranschaulicht das Bahnwärterhaus. Die Kombination von Fachwerk mit Glas ist ein besonderer Hingucker.
Die Gebäude bieten Platz für viele Ideen - eine Scheune wird zum Kunstraum und ein Kuhstall zum Frühstücksraum. In allen Gebäuden ist sichtbar: Hier wurde um jedes Detail gerungen. Preise in Bauwettbewerben und touristische Klassifizierungen bescheinigen die hohe Qualität. Alle Gebäude geben ihrem Ort ein einmaliges Gesicht und ein Stück regionale Identität. Die Ergebnisse überzeugen und begeistern Gäste.
Zielgruppen der Wanderausstellung sind Gemeinden, Regional-managements, Landratsämter, Planungsbüros, Tourismusverbände und Akteure im ländlichen Raum.