Geophysik und 3D-Modellierung im Osterzgebirge
Eisenbahn-Neubaustrecke Dresden–Prag
Die geplante hochgeschwindigkeitstaugliche Eisenbahn-Neubaustrecke Dresden-Prag ist Teil des Orient/East-Med-Korridors, der zu den Kernnetzkorridoren des Transeuropäischen Verkehrsnetzes TEN-V gehört. Die Strecke soll sowohl dem steigenden Güterverkehrsaufkommen gerecht werden, als auch kürzere Reisezeiten im Personenfernverkehr ermöglichen. Für die außerhalb des Elbtals gelegene Trasse werden jetzt erste geophysikalische, geotechnische und geologische Ergebnisse der Forschungsprojekte veröffentlicht, die eine Grundlage für die Studie zu Vorplanungsleistungen des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) bildeten.
Wissenschaftler der TU Bergakademie Freiberg (TU BAF) und des LfULG werteten dazu die geologische Situation im geplanten Trassenverlauf aus. Besonderes Augenmerk legten sie auf die Erkennung markanter Störungszonen mit der räumlichen Eingrenzung der Struktur Börnersdorf, die dreidimensionale Darstellung des geologischen Untergrundes sowie die Erfassung geotechnischer Daten und Besonderheiten.
Der im Internet einsehbare Bericht entstand in enger Zusammenarbeit zwischen SMWA, Planungsbüro, LfULG und TU BAF und wurde durch das SMWA finanziert.