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Workshop Archäologie und Naturschutz

Die Sumpfschanze von Biehla - ein herausragendes archäologisches Denkmal

Das Zusammenwirken von Archäologie und Naturschutz wird im Workshop »Die Sumpfschanze von Biehla – ein herausragendes archäologisches Denkmal im FFH-Gebiet«, der am 25. April in Kamenz stattfindet, thematisiert.

Der Ringwall befindet sich heute im FFH-Gebiet »Teichgebiet Biehla-Weißig« und ist eine der wenigen Fundstellen in Sachsen, bei denen durch die Feuchtbodenerhaltung organische Reste konserviert sind. Bei Ausgrabungen in den Jahren 2000 bis 2003 wurden oberflächennah vielfältige Funde angetroffen, darunter prähistorische Hölzer in Originallage von Haus- und Wallkonstruktionen. Im Inneren der Sumpfschanze wächst heute außerdem eine seltene Orchideenart. Die Bewahrung des naturgeschützten Zustandes der Feuchtwiese vor der natürlichen Sukzession eines Erlenbruchwaldes beugt nicht nur der Durchwurzelung der archäologischen Befunde durch junge Bäume und Schilf vor, sondern hilft auch, die seltenen Pflanzen zu erhalten.

Im Mittelpunkt des Workshops steht die Entwicklung eines Schutzkonzeptes, das allen Interessen gerecht werden kann. Neben dem archäologischen Erbe werden in den Vorträgen auch naturschutzfachliche Aspekte sowie Wassermanagement und Teichwirtschaft vorgestellt. Bei der Exkursion kann das Zusammenwirken von Archäologie und Naturschutz an der Sumpfschanze von Biehla beobachtet werden.

Der Workshop wird von der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt in Kooperation mit dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, dem Landesamt für Archäologie Sachsen, dem Landkreis Bautzen (Museum der Westlausitz, Untere Naturschutzbehörde, Untere Denkmalschutzbehörde), der Lessingstadt Kamenz, der Gemeinde Schönteichen, der Stiftung Pro Archaeologia Saxoniae, der Archäologischen Gesellschaft in Sachsen e. V. (AGiS e. V.) sowie dem Landesverein Sächsischer Heimatschutz e. V. durchgeführt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldeschluss ist der 2. April 2015.

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