Wildes Sachsen
Neues Heft »Naturschutzarbeit in Sachsen« erschienen
Was ist Wildnis und wohin führt sie? Warum brauchen wir Wildnisgebiete und Naturwald? Welches Potenzial hat Wildnis in Sachsen? Diesen und weiteren Fragen wird in der aktuellen Ausgabe der Reihe »Naturschutzarbeit in Sachsen« nachgegangen. Einerseits wird in Wildnisgebieten jeglicher menschliche Einfluss minimiert, andererseits soll Wildnis erlebt werden und erlebbar bleiben. Die Kriterien für Wildnisgebiete erfüllen in Sachsen zurzeit nur Flächen im Naturschutzgebiet Königsbrücker Heide, im Nationalpark Sächsische Schweiz und in der Goitzsche-Wildnis. Diese drei Gebiete zusammen haben ein Potenzial für über 13.000 Hektar Wildnisfläche. Das entspricht 0,72 Prozent der Fläche Sachsens. Der Beitrag informiert auch über Wildnisprojekte auf nationaler und internationaler Ebene.
Weitere Schwerpunkte des Heftes sind der Zustand der Arten und Lebensraumtypen zur Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie im Zeitraum von 2007 bis 2012, die Naturschutzförderung seit dem Jahr 2015 und die Grundlagen und Auswahlkriterien zur Revitalisierung der Moore Sachsens. Aus dem Bereich des ehrenamtlichen Naturschutzes wird vom 20. Heulager im Bärensteiner Bielatal und von der Naturschutzarbeit in den Altkreisen Löbau, Zittau, Weißwasser, Niesky und der Stadt Görlitz berichtet. Eine Übersicht über Änderungen in sächsischen Schutzgebieten schließt das Heft ab. Der Mitteilungsteil enthält Personalmeldungen aus dem ehrenamtlichen Naturschutzdienst, Literaturempfehlungen, Informationen zu Veranstaltungen sowie Kurzberichte über Naturschutzprojekte und Mitmach-Aktionen.
Das Heft 2015 »Naturschutzarbeit in Sachsen« kann kostenfrei beim Zentralen Broschürenversand der Sächsischen Staatsregierung bestellt werden und steht auch digital zur Verfügung.