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Wie weiter mit der Schweinehaltung?

Ergebnisse des Sächsischen Schweinetages im Internet

Wie die Herausforderungen der Zukunft bewältigt werden können, diskutierten 200 Schweinehalter und Vertreter der vor- und nachgelagerten Bereiche anlässlich des Sächsischen Schweinetages in Groitzsch. Konventionell wirtschaftende Betriebe mit Schweinehaltung stehen zunehmend in der Kritik. Von der Gesellschaft weitgehend unbeachtet wurde über Jahrzehnte eine Verfahrenstechnik etabliert, bei der unter den wirtschaftlichen Erfordernissen die Arbeitsproduktivität der beschäftigten Menschen und die biologischen Leistungen der Tiere im Vordergrund standen. Die Landwirtschaft hat es zu lange versäumt, die Verbraucher auf dem Weg des technischen Fortschritts mitzunehmen und ist deshalb anfällig für eine negative mediengetragene Kommunikation. Das Ziel einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung lässt sich nur erreichen, wenn sich die Kommunikation der verwendeten Verfahrenstechnik und die Verfahrenstechnik selbst weiterentwickeln.

Das Fazit der Veranstaltung lautete: Um einen höheren Tierwohlstandard - mehr Platz, mehr Licht, weniger Hitzestress, Funktionsbereiche, nachhaltige Beschäftigung - mit der für die Wirtschaftlichkeit erforderlichen Arbeitsproduktivität und hohen biologischen Leistungen zu verbinden, ist einiger Entwicklungsaufwand und Zeit erforderlich. Dabei gilt es, die Betriebe in ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu stärken und nicht zu überfordern.

Eine Zusammenfassung der Veranstaltung steht im Internet zur Verfügung. Die Vortragsfolien können beim LfULG angefordert werden.

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