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Wald schützt vor Lärm

Schalldämpfende Wirkung von Waldflächen bestätigt

Durch die schallschutzgerechte Gestaltung von Waldflächen kann bei hoher Lärmbelastung eine signifikante Schalldämpfung erreicht werden. Dieses Ergebnis von bereits im Jahr 2013 durchgeführten Modellrechnungen wurde nun durch messtechnische Untersuchungen bestätigt. Gegenüber den bisher geltenden Berechnungsvorschriften kann die tatsächliche Schalldämmung eines Waldstreifens im Mittel um den Faktor 2 höher sein. Dabei ist der messtechnisch ermittelte Einfluss von Jahreszeit bzw. Wetterbedingungen auf die Walddämpfung größer als der Einfluss der Vegetationsart (Nadel- oder Laubwald). Wald wird damit in seiner Funktion als »Lärmschutzfaktor« bestätigt und aufgewertet. Durch aktive Schallschutzmaßnahmen in Form von Waldflächen kann eine deutliche Verbesserung des Schallschutzes in der Nähe von Verkehrslärmquellen wie Straßen, Bahnstrecken oder Flughäfen erreicht werden. Optimal unter Schallschutzaspekten ist die Anpflanzung eines mindestens 100 m breiten Mischwaldes mit einem gestuften Waldrand zwischen Lärmquelle und Immissionsort.

Der jetzt vom LfULG veröffentlichte Bericht enthält auch Empfehlungen für eine schallschutzgerechte Planung von Waldgebieten.

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