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Vorläufiger Ozonbericht 2016

Leichte Entspannung gegenüber dem Vorjahr

Nach dem außergewöhnlichen »Ozonsommer« 2015 wurde 2016 eine leichte Entspannung bei den Ozonkonzentrationen registriert. Durch den wechselhaften Sommer bauten sich keine länger anhaltenden Hochdruckwetterlagen auf, sodass die Ozonkonzentrationen im Sommerhalbjahr gegenüber dem Vorjahr zurückgingen.

Trotzdem wurde an zwei Tagen die Ozoninformationsschwelle von 180 µg/m³ kurzzeitig an einer bzw. an zwei sächsischen Stationen überschritten. Das LfULG informierte in diesen Fällen Radiosender und Behörden.

Der Zielwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit zur Beurteilung einer Ozonlangzeitbelastung wurde an fünf der 17 Stationen in Sachsen überschritten. Um den Einfluss von meteorologischen Jahresschwankungen zu reduzieren, wird zur Beurteilung ein 3-Jahresmittelwert herangezogen. Dieser Wert wurde auch durch die hohen Ozonkonzentrationen vom Vorjahr beeinflusst. Der Zielwert zum Schutz der Vegetation wurde 2016 nur an Luftmessstationen auf dem Erzgebirgskamm überschritten.

Hohe Ozonkonzentrationen entstehen bei länger anhaltenden Hochdruckwetterlagen mit Temperaturen über 30 °C und intensiver Sonneneinstrahlung durch chemische Reaktionen aus den Vorläufersubstanzen Stickstoffdioxid und Kohlenwasserstoffen.

Ein Vergleich der Jahre 2015 und 2016 zeigt deutlich, wie stark die Ozonkonzentrationen durch die Witterung beeinflusst werden. Unabhängig von meteorologischen Schwankungen stagnieren die Ozonkonzentrationen seit 10 Jahren. Der Kurzbericht 2016 steht im Internet zur Verfügung.

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