Strahlenschutz
Dosimetrie in hochenergetischen, gepulsten Strahlungsfeldern
In Dresden wurde für die medizinische Nutzung und Forschung in der Krebsbehandlung eine Protonentherapieanlage errichtet. Für diese und ähnliche Anlagen müssen strahlenschutzrelevante Parameter wie die Strahlendosis in der Umgebung der Anlage bewertet werden. Das LfULG ist als Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde in Sachsen dafür zuständig.
Die Strahlung kann in sehr kurzen Pulsen erzeugt werden. Um die Strahlendosis zu messen, müssen die Strahlungspulse deshalb über ein Zeitintervall integriert werden. Nicht alle Messgeräte sind dafür geeignet. In dem vorliegenden Forschungsbericht werden Methoden und Ergebnisse experimenteller Untersuchungen an verfügbaren Messgeräten in Feldern gepulster Strahlung beschrieben. So sind die meisten Messgeräte nur eingeschränkt für die Messung dieser Art Strahlung brauchbar. Ionisationskammern, soweit einsetzbar, sind das geeignetste der untersuchten Messprinzipien. Zählende Messverfahren sind dagegen kaum geeignet.
Das Projekt wurde am Nationalen Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden (OncoRay) durchgeführt. Die Erkenntnisse sind in der Schriftenreihe des LfULG veröffentlicht und stehen zum Download bereit.
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- Ortsdosimetrie in gepulsten Strahlungsfeldern Schriftenreihe, Heft 5/2015