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Schutzmaßnahmen für gefährdete Vogelarten

Bodenbrüterprojekt abgeschlossen - Fortsetzung folgt

Seit 2009 wurden nutzungsintegrierte Artenschutzmaßnahmen für gefährdete Vogelarten wie Rebhuhn, Kiebitz und Feldlerche erprobt. Die jetzt aufbereiteten Resultate bieten Landwirten, Naturschützern, Jägern und Behörden eine gute Grundlage für die dringend notwendigen Maßnahmen zum Erhalt der Arten auf sächsischen Äckern.
Durch die Anlage von Feldlerchenfenstern oder zusätzliche Fahrgassen in Ackerflächen konnte die Siedlungsdichte der Feldlerche mehr als verdoppelt werden. Damit verbundene Ertragsausfälle sind gering.

Die erprobten Kiebitzinseln erwiesen sich ebenfalls als praxistauglich und generierten in Verbindung mit Einzelgelegeschutz positive Impulse für den Kiebitzbestand. Durch Ackerrandstreifen, Rebhuhn- und Stoppelbrachen wurde die Lebensraumqualität für das Rebhuhn verbessert. Dies gelang durch die intensive Zusammenarbeit der lokalen Akteure in drei Rebhuhninitiativen. Zum Erfolg trug dabei neben der Bündelung des Wissens über das lokale Vorkommen, geeignete Standorte und mögliche Maßnahmen auch das langfristige Engagement vor Ort entscheidend bei.

Um die Fortführung des Projektes zu gewährleisten, ist es geplant, die bisherigen Maßnahmenflächen in die nächste Förderperiode nahtlos zu überführen. Darüber hinaus wird der Wissenstransfer zu den Naturschutzberatern fortgeführt, welche wesentlich die Beratung der Landwirte zur geförderten Umsetzung von Schutzmaßnahmen übernehmen.
Der Bericht zum Bodenbrüterprojekt ist als Heft der Schriftenreihe des LfULG erschienen und steht zum kostenlosen Download bereit.

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