Sächsischer Geothermietag 2015
Stand und Perspektiven der Geothermie in Sachsen
Zum Geothermietag 2015 in Dresden wurden neben der Tiefengeothermie auch Stand und Perspektiven der Oberflächennahen Geothermie betrachtet. Tendenziell ist weiterhin ein Zuwachs an Erdwärmeanlagen zu erwarten. Das macht eine Qualitätssicherung bei der Planung und Errichtung von Erdwärmeanlagen seitens der Wirtschaft und der Behörden unerlässlich.
Der Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt, wies auf die große Bedeutung der Geothermie für den Energiesektor in Sachsen hin. »Es gibt mittlerweile 12.200 Erdwärmeanlagen in Sachsen. Die Nutzung von Erdwärme hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe im Energiemarkt entwickelt. Viele Sachsen heizen ihre Häuser heute ganz selbstverständlich mit Erdwärme«.
Der Freistaat unterstützt den Ausbau der Geothermie in Sachsen unter anderem durch einen Geothermieatlas, den das LfULG erstellt. Er ermöglicht eine qualifizierte Abschätzung, wie ein Einfamilienhaus mit Erdwärme beheizt werden kann.
- Informationen zur Oberflächennahen Geothermie in Sachsen
- Heizen mit Erdwärme wird immer beliebter Pressemitteilung vom 25.11.2015