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Sächsische Kulturlandschaft ohne Karpfenteiche?

Auswirkungen des Klimawandels auf die Teichwirtschaft

Die Karpfenteichwirtschaft prägt schon seit über 750 Jahren vielerorts in Sachsen das Landschaftsbild. Sie bietet auf rund 9.000 ha Teichfläche ungefähr 300 Arbeitsplätze und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 13 Millionen EUR. Der Teichwirt muss sich neben vielen Anforderungen – unter anderem des Fischereirechts, des Naturschutzes, des Wasserrechts, des Tourismus und der Wirtschaftlichkeit - nun auch auf die Folgen des Klimawandels einstellen. Die durchgreifende Erwärmung sowohl in der Produktionszeit von April bis September als auch im Winter und die zunehmende Trockenheit im Frühjahr sind die wichtigsten prägenden Einflüsse.

Unter dem Titel »Klimawandel und Teichwirtschaft« hat das LfULG zusammen mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst nun differenzierte Analysen zur  bisherigen Entwicklung von Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer sowie deren Schwankungen veröffentlicht. Die Untersuchung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Perspektiven der sächsischen Teichwirtschaft umfasst die sieben Gebiete in Sachsen, in denen sich die meisten Karpfenteichwirtschaften befinden. Der Blick in die Klimaprojektionen verrät, dass die Auswirkungen des Klimawandels zukünftig nicht kleiner werden.

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