Sachsens Geschichte unterm Acker
Neue Ausstellung tourt durch Sachsen
Sachsen ist reich an archäologischen Denkmalen. Es sind einzigartige Zeugnisse sächsischer Geschichte. Sie haben Tausende von Jahren im Boden überdauert und dokumentieren eine Zeit, aus der es keine schriftlichen Aufzeichnungen gibt. Die neue Ausstellung »Sachsens Geschichte unterm Acker – Landwirte schützen Denkmale« stellt diese Bodendenkmale vor und zeigt Möglichkeiten zu ihrem Schutz.
Die Besucher lernen in der Ausstellung die ganze Bandbreite an Denkmalen kennen: vom Gräberfeld über Hortfunde bis zu Siedlungen und Befestigungen. Die Blockbergung eines Urnengrabes aus der späten Bronzezeit, ausgewählte Funde, bebilderte Schautafeln und interaktive Stelen vermitteln einen Eindruck von der Vielfalt der Quellen. Die Ausstellung öffnet auch die Augen für Gefahren, denen die Bodendenkmale ausgesetzt sind. Sie lässt sächsische Landwirte zu Wort kommen, die Ackerbau und Denkmalschutz bespielhaft in Einklang bringen.
Die Wanderausstellung startete im Bürgerfoyer des Sächsischen Landtags in Dresden. Nächste Ausstellungsorte sind Nossen (11.01. – 08.03.16, Landwirtschafts- und Umweltzentrum, Waldheimer Str. 219; Mo. – Do. 6 – 16 Uhr, Fr. 6 – 13 Uhr) und das Staatliche Museum für Archäologie in Chemnitz (10.03. – 24.04.2016; Di. – So. 10 – 18 Uhr, Do. 10 – 20 Uhr).
Anschließend wird die Präsentation in Wermsdorf auf Schloss Hubertusburg und in Leipzig auf der Messe »denkmal« gezeigt.
Die Ausstellung wird 2016/2017 in allen Landesteilen Sachsens zu sehen sein. Orte und Termine werden laufend unter den u. g. Internetadressen veröffentlicht. Führungen können vereinbart werden über Rebecca Wegener (E-Mail: info@lfa.sachsen.de; Telefax: 0351 8926-999).
Interessenten an einer Ausleihe der Wanderausstellung können sich ebenfalls an Rebecca Wegener wenden.
Das Landesamt für Archäologie und das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie haben die Präsentation gemeinsam erarbeitet. Möglich wurde das Projekt durch die Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.