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RAINMAN für einen besseren Umgang mit Starkregen

Projekt entwickelt Werkzeugkoffer zum Risikomanagement

Lokale und regionale Behörden sollen die Risiken kennen, die im Zusammenhang mit Starkregenereignissen stehen und sie sollen mit diesen Risiken umgehen können. Ziel des Interreg Central Europe Projektes RAINMAN ist es, sie dazu zu befähigen. Das Projekt startete im Juli 2017 und hat eine Laufzeit von drei Jahren.

Bei Starkregenereignissen treten innerhalb kürzester Zeit in einem begrenzten Gebiet sehr hohe Niederschlagsmengen auf. Die Folgen können verheerend sein. Anders als Flusshochwasser kann Starkregen in Mitteleuropa nahezu überall vorkommen. Zudem sind die Vorwarnzeiten sehr kurz.

Das Projekt trägt praxistaugliche Methoden zur Identifizierung und Bewertung von Starkregenereignissen zusammen. Es entwickelt zudem übertragbare Werkzeuge für eine geeignete Vorsorge und das adäquate Handeln im Ereignisfall. An verschiedenen europäischen Standorten werden Maßnahmen zur Reduktion potentieller Schäden pilothaft erprobt – unter anderem sind die sächsischen Kommunen Meißen und Oderwitz in das Projekt integriert. Eine webbasierte Toolbox sammelt schließlich Methoden, Werkzeuge sowie Maßnahmen und stellt sie den Anwendern für das integrierte Starkregenrisikomanagement zur Verfügung.

Das LfULG ist Leadpartner und Koordinator des Verbundprojektes mit neun weiteren Partnern aus sechs europäischen Ländern. Es ist verantwortlich für das Projektmanagement und die Erstellung der Toolbox.

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