Hauptinhalt

Naturschutzarbeit in Sachsen

Schutzmaßnahmen für Arten und Lebensräume

In der aktuellen Ausgabe der Broschüre »Naturschutzarbeit in Sachsen« berichten mehrere Autoren über die Bestandssituation und wirkungsvolle Schutzmaßnahmen für verschiedene Arten.

Für den Zeitraum 2007 bis 2012 wird der Zustand von 92 FFH-Arten und drei Artengruppen in Sachsen kurz dargestellt. Bei 25 % wurde der Erhaltungszustand als günstig eingestuft, 41 % befinden sich in einem unzureichenden und 20 % in einem schlechten Erhaltungszustand. Das zeigt deutlich, wie wichtig Schutzbemühungen gerade bei den in der FFH-Richtlinie aufgeführten Arten und Lebensräumen sind.

Für Rebhuhn, Kiebitz und Feldlerche wurden im Bodenbrüterprojekt des Freistaats Sachsen nutzungsintegrierte Artenschutzmaßnahmen entwickelt, erprobt und bewertet. In einem Beitrag werden Empfehlungen als Grundlage zur Stärkung des Bodenbrüterschutzes zusammengefasst.

Weitere Artikel befassen sich mit Schutz und Monitoring des Birkhuhns im Erzgebirge und mit dem Scheidenblütgras, für das Sachsen eine besondere Verantwortung trägt. Rotbauchunke, Kammmolch, Laubfrosch und Moorfrosch beherbergt der Bienitz, der am Rand der Elster-Luppe-Aue im Nordwesten von Leipzig liegt. Die »Lebendige Luppe« wird als Schlüsselprojekt für die Revitalisierung der Leipziger Auenlandschaft vorgestellt.

Durch Information, Beratung und Begleitung sollen landwirtschaftliche Betriebe für Themen des Naturschutzes sensibilisiert und langfristig die Akzeptanz für Naturschutzmaßnahmen gefördert werden. Diese gesamtbetriebliche Naturschutzberatung ist Gegenstand des Pilotprojekts »Betriebsplan Natur«, dem ein weiterer Beitrag gewidmet ist.

Der Mitteilungsteil enthält neben behördlichen Informationen Personalmeldungen, Literaturempfehlungen und Veranstaltungshinweise.

Die Hefte »Naturschutzarbeit in Sachsen« können kostenfrei im Zentralen Broschürenversand der Sächsischen Staatsregierung, Hammerweg 30, 01127 Dresden, Telefon 0351 2103-671, E-Mail: publikationen@sachsen.de bestellt werden und stehen im Internet unter www.publikationen.sachsen.de auch zum Download zur Verfügung.

zurück zum Seitenanfang