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Natura 2000 – Strategien zur Umsetzung der europäischen Schutzziele

Fachtagung am 14. September in Freiberg

In den sächsischen Natura 2000-Gebieten ist die Umsetzung der europäischen Verpflichtungen inzwischen weit fortgeschritten: Zu allen FFH-Gebieten in sächsischer Verantwortung liegen Managementplanungen vor, alle Natura-Gebiete sind zu besonderen Schutzgebieten erklärt worden. Nun steht die praktische Umsetzung der geplanten Maßnahmen an, für die mehrere Instrumente im Freistaat zur Verfügung stehen. Als Hauptinstrument fungieren die Flächen- und Investivförderung, flankiert von einer ergänzenden Landesfinanzierung für Maßnahmen der Unteren Naturschutzbehörden, die nicht bzw. nicht zeitnah gefördert werden können. Auf vielen Flächen mit Vorkommen von relevanten Lebensraumtypen und Arten tragen öffentliche Institutionen des Freistaates wie Staatsbetriebe die Verantwortung für eine sachgerechte Umsetzung. Auf Flächen in privater Hand kann eine Realisierung notwendiger Maßnahmen jedoch meist nur auf freiwilliger Basis erfolgen.

Im Hinblick auf die nächste Förderperiode ab 2021 und anstehende Berichtspflichten gegenüber der EU stellt sich die Frage, wie die vorhandenen Instrumente noch effektiver eingesetzt werden können und ob weitere Ansätze zur Verfügung stehen. Welche Optionen bestehen in Sachsen, die freiwillige Nutzung von Förderangeboten für den Artenschutz weiter zu steigern? Welche Möglichkeiten gibt es, praktische Maßnahmen zu befördern und im Sinne der Natura 2000-Ziele sinnvoll zu steuern? Wie gehen andere Bundesländer mit dieser Aufgabe um?

Die Fachtagung »Natura 2000 – Strategien zur Umsetzung der europäischen Schutzziele« am 14. September in Freiberg soll Antworten auf diese Fragen liefern und neue Wege zur Umsetzung aufzeigen.

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