Messung physikalischer Umwelteinwirkungen erweitert
LfULG führt Feldstärke-Messungen elektromagnetischer Felder bis 6 GHz durch
Seit Anfang letzten Jahres führt das LfULG neben den Messungen von Geräuschen, Erschütterungen, Licht sowie niederfrequenten elektrischen und magnetischen Feldern auch frequenzselektive Messungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder wie beispielsweise des Mobilfunks durch. Diese wurden davor landeszentral von der Landesdirektion in Chemnitz vorgenommen. Im LfULG steht dafür ein modernes Messgerät zur Verfügung, das den Frequenzbereich bis 6 GHz abdeckt. Somit können Immissionen aus dem ganzen Spektrum der physikalischen Umwelteinwirkungen von einer zentralen Stelle in Sachsen gemessen werden.
Messungen von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern werden im Bereich des Immissionsschutzes durchgeführt, um die Einhaltung der Grenzwerte der 26. BImSchV zu prüfen. Die frequenzselektive Messung erlaubt dabei Rückschlüsse auf die Verursacher der elektromagnetischen Felder. Für ausgewählte Messorte außerhalb von Gebäuden werden solche Messungen deutschlandweit durch die Bundesnetzagentur durchgeführt und die Ergebnisse öffentlich zugänglich gemacht. Jedoch muss in Einzelfällen, beispielsweise bei Bürgerbeschwerden, die zuständige Immissionsschutzbehörde selbst die Möglichkeit haben, die Belastung an einem Ort, auch innerhalb eines Gebäudes, zu ermitteln und eventuell auf eine Quelle zurückzuführen.
Ansprechpartner
Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Referat 52: Anlagenbezogener Immissionsschutz, Lärm
Christoph Fritzsche
Telefon: 0351 2612-5209
E-Mail: Christoph.Fritzsche@smul.sachsen.de
Webseite: http://www.lfulg.sachsen.de