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Kulturdenkmale durch LEADER erhalten

280 Vorhaben in den sächsischen LEADER-Gebieten

Ob Wohnhäuser, Kirchen oder Kleindenkmale - mit Mitteln der Richtlinie LEADER/2014 werden Kulturdenkmale in den ländlichen Regionen Sachsens erhalten. Die Zahl der bislang bewilligten Objekte kann sich sehen lassen: 280 Vorhaben, das ist mehr als ein Viertel aller bewilligten Vorhaben, sind mit dem Erhalt eines Denkmals verbunden. Damit fließen in der laufenden Förderperiode bereits 21 Millionen Euro Fördermittel in denkmalgeschützte Objekte, woraus Gesamtinvestitionen von knapp 60 Millionen Euro resultieren werden. Hauptakteure sind Privatpersonen, die vor allem historische Gebäude zu Wohnzwecken um- und wiedernutzen. Ein im Internet veröffentlichter Fachbeitrag gibt einen Überblick über Anzahl, Art, regionale Verteilung und Investitionsvolumen der LEADER-geförderten Kulturdenkmale.

24 Projekte sind bereits realisiert. Darunter befinden sich 13 Bauern- bzw. Wohnhäuser, die nun modern bewohnt und/oder für gewerbliche bzw. soziokulturelle Zwecke genutzt werden. Außerdem wurden fünf Kirchen bzw. Kirchgemeindebauten denkmalgerecht saniert.

In allen 30 LEADER-Entwicklungsstrategien wird der baukulturelle Wert historischer Gebäu­de und Anlagen für die Region hervorgehoben. Deshalb wurden in den regionalen Aktions­plänen Maßnahmen zur Pflege und zum Erhalt entwickelt, die eine Förderung von Kulturdenkmalen einschließen.

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