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Haltung von unkupierten Schweinen

Fütterung auf dem Prüfstand

Verhaltensstörungen von Schweinen werden in der Regel in Entwicklungsstadien mit vergleichsweise hoher Zunahmeleistung und Stoffwechselbelastung beobachtet. Das weist auf eine besondere Bedeutung von Fütterung und Nährstoffversorgung im Hinblick auf das unerwünschte Verhalten hin. Soll der Weg zur Haltung von unkupierten Schweinen weiter gegangen werden, muss auch die Fütterung neu überdacht und optimiert werden. Das LfULG hat auf der Grundlage der internationalen Literatur und eigener Erprobungen versucht, den möglichen Einfluss von Futter und Fütterungstechnik auf eine erfolgreiche Haltung von unkupierten Tieren abzuleiten. Der Bericht steht im Internet zur Verfügung.

Die Fütterung hat das größte Potenzial, die auf hohe Futteraufnahme gezüchteten Schweine nachhaltig zu beschäftigen. Im Hinblick auf hohe Leistungen gilt es, die Rationen vor allem bedarfsgerecht zu gestalten und damit möglichst geringe Stoffwechselleistungen von den Schweinen zu verlangen.

Nachgewiesen ist, dass die Fütterung über eine mögliche Myko- und Endotoxinlast das Vorkommen von Nekrosen beeinflussen kann. Diese stehen in direktem Zusammenhang mit dem unerwünschten Verhalten. Deshalb sollten alle Futterbestandteile, die einen Einfluss auf die Darmgesundheit haben, regelmäßig überprüft werden.

Eine direkte Wirkung auf das Tier- und Futteraufnahmeverhalten konnte bisher nur für einzelne Aminosäuren und Mineralstoffe nachgewiesen werden.

Grundsätzlich hat die Fütterung ein erhebliches Potenzial, um einen positiven Beitrag auf dem Weg zum geforderten Kupierverzicht zu leisten.

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