Gute Beispiele aus der Lärmaktionsplanung

Neue Informationsbroschüre

Die Lärmaktionsplanung der sächsischen Städte und Gemeinden bietet die Chance, nachhaltig auf die Belastungssituation der Anwohner einzuwirken und die Lebensqualität in den Orten zu verbessern. Das zeigen die Positivbeispiele aus den bisherigen Planungsrunden, die das LfULG in einer Informationsbroschüre veröffentlicht hat. Die Praxisbeispiele aus Sachsen und benachbarten Bundesländern sollen den Kommunen Impulse für ihre eigene Aktionsplanung geben. Das breite Spektrum und die Vielfalt möglicher Maßnahmen sollen dazu anregen, bei der Lärmaktionsplanung auch einmal neue Wege zu beschreiten. 

Die Notwendigkeit von Lärmaktionsplänen resultiert aus der EU-Umgebungslärmrichtlinie und muss transparent unter Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgen. Vorbereitend dazu wurde bereits im letzten Jahr eine umfassende Lärmkartierung der Hauptverkehrsstraßen, Haupteisenbahnstrecken, des Flughafens Leipzig-Halle sowie der Ballungsräume Dresden, Leipzig und Chemnitz durch das LfULG vorgenommen. Insbesondere bei hoher, gesundheitsgefährdender Lärmbetroffenheit ist ein Maßnahmenplan zur langfristigen Reduzierung der Lärmbelastung zu erstellen.

Die Lärmaktionsplanung stellt für viele Gemeinden eine große Herausforderung dar. In der Öffentlichkeit besteht eine hohe Erwartungshaltung, der Handlungsspielraum der Kommunen ist jedoch begrenzt, da straßenbezogene Maßnahmen in der Verantwortung der Straßenbau- und -verkehrsbehörden liegen. Diese sind an enge gesetzliche Rahmenbedingungen gebunden.

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 52: Anlagenbezogener Immissionsschutz, Lärm

Andreas Rink

Telefon: 0351 2612-5211

E-Mail: Andreas.Rink@smul.sachsen.de

Webseite: http://www.lfulg.sachsen.de

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