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GeoPLASMA-CE ist Referenzprojekt

Planungsdaten für Geothermieanlagen

Der Einsatz von oberflächennaher Geothermie zur Heizung und Kühlung von Gebäuden gewinnt immer mehr an Bedeutung. Das EU-Projekt »GeoPLASMA_CE« (Shallow Geothermal Energy Planning, Assessment and Mapping Strategies in Central Europe) wurde initiiert, um die Datengrundlage zur  oberflächennahen Geothermie länderübergreifend zu standardisieren. Ziel ist, die Planung von Geothermieanlagen für Bauherren und Planungsbüros zu vereinfachen. Damit soll die Nutzung dieser erneuerbaren, emissionsfreien Energieform vorangetrieben werden.

Als einer der Projektpartner stellt das LfULG seine Erfahrungen und sein Wissen aus der langjährigen Arbeit im Bereich der oberflächennahen Geothermie in Sachsen zur Verfügung. Im Rahmen der Kontrolle durch die Kommission des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (INTERREG) wurde GeoPLASMA CE jetzt als Referenzprojekt präsentiert. Dabei wurden die Organisation und Struktur sowie der hohe Innovationswert des Projektes als beispielhaft hervorgehoben.

Am Projekt arbeiten 11 Partner aus Polen, Deutschland, Österreich, Slowenien, der Tschechischen Republik und der Slowakei  mit. Das LfULG leitet das Teilprojekt zur Erstellung von einheitlichen Workflows zur Modellierung und Darstellung des geothermischen Potentials. Außerdem entwickelt es neue Methoden zur Erfassung von Konfliktpotentialen bei der Nutzung geothermischer Energie in urbanen Gebieten, Bergbaulandschaften und Regionen mit quellfähigen Gesteinen und stellt diese den Projektpartnern zur Verfügung.

Weiterhin werden im Projekt neue Ansätze zur Bewertung und Darstellung von Landnutzungskonflikten und Risiken sowie Internet-Tools zur Bereitstellung dieser Informationen entwickelt.

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