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Für die Zukunft aufgestellt

Vorträge und Videos zur Automatisierung in der Milchgewinnung

Jeder zweite neu installierte Melkplatz ist heute vollautomatisiert. Neue, robuste Sensoren, Mikroprozessoren und Werkzeugroboter übernehmen die körperlich schwere Melkarbeit, auch in den konventionellen Melkständen. In Folge wurden viele Innovationen für den gesamten Produktionszweig der Milchgewinnung mobilisiert. Über 200 interessierte Fachleute informierten sich auf dem LfULG-Fachtag Bau und Technik in Köllitsch zum Stand der Technik in der Milchgewinnung. In zwölf Fachvorträgen wurden die neuesten technologischen Verfahren wissenschaftlich bewertet und unterschiedliche technische Lösungen verschiedener Anbieter vergleichend diskutiert. Anhand von Betriebsbeispielen wurde der Nutzen für die Praxis beleuchtet, um letztlich belastbare Empfehlungen für Investitionsentscheidungen in zukunftsfähige Melktechnik zu geben. Die Kernaussagen der Referentinnen und Referenten sowie ihre Video-Botschaften sind im Internet verfügbar.

Die Arbeit in modernen Milchviehställen hat neben neuen Inhalten auch ein neues Gesicht bekommen. Die vielen Kuhsignale werden über komplexe Herdenmanagementsysteme verarbeitet und dem Tierpfleger per Bildschirm oder Smartphone kommuniziert, um gezielt die richtigen Maßnahmen am Tier durchführen zu können. Dank der Investitionsförderung des Freistaats ist der Innovationsgrad in sächsischen Milchkuhställen beachtlich. Das zeigt auch, dass die nächste Generation der Milcherzeuger diese neuen Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen will. Wichtige Ziele der Investition in die Automatisierung der Milchgewinnung sind neben den wirtschaftlichen Erfordernissen zur Steigerung der Arbeitseffektivität vor allem die Arbeitsplatzqualität in Verbindung mit der verbesserten Lebensqualität der Milchviehhalter. Die Zukunftsinitiative des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft simul+ unterstützt dieses Anliegen.

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