Hauptinhalt

Energieeffizienz in der Milcherzeugung

Kalkulationsmodelle zum Energiebedarf von Melk- und Kühlanlagen

Der sparsame Einsatz von Energie ist für landwirtschaftliche Unternehmen von wachsender betriebswirtschaftlicher Bedeutung. Im Ergebnis von Praxisuntersuchungen des LfULG wurden Kalkulationsmodelle für den Energiebedarf konventioneller Melkanlagen und Anlagen zur Kühlung von Milch erstellt. Mit deren Hilfe ist es möglich, den Energiebedarf der Milchproduktion unter Berücksichtigung unterschiedlicher Herdengrößen und Systemlösungen sowie Einsparpotenziale abzuschätzen.

Melkanlagen müssen hinsichtlich ihrer Größe unter Beachtung realisierbarer Arbeitsrhythmen an die Größe des Tierbestands angepasst sein. Überdimensionierungen führen durch Leerlaufzeiten ebenso zu unnötigem Energiebedarf wie zu kleine Melkanlagen, deren Betriebszeiten sich absolut verlängern. Aber auch Sonderausstattungen können einen zusätzlichen Energiebedarf bedingen.

Auch das Volumen von Milchkühlanlagen muss in einem angemessenen Verhältnis zur Milchmenge stehen. Bei der Aufstellung der Kälteaggregate sollte darauf geachtet werden, dass sie kühle Zuluft ansaugen. Ein Brunnenwasservorkühler kann die Milchtemperatur bereits halbieren, was den Energiebedarf ebenfalls halbiert.

zurück zum Seitenanfang