Hauptinhalt

Aerogammaspektrometrie 1982–2010 im Erzgebirge

Sanierungsfortschritt an ehemaligen Uranbergbaustandorten

In den Jahren 1982-1988, 1997, 1999, 2003 und 2010 wurden spezielle, so genannte aerogammaspektrometrische Befliegungen der Gebiete des ehemaligen Uranbergbaus im Freistaat Sachsen durchgeführt. Mit ihrer Hilfe lassen sich oberflächennahe radioaktive Kontaminationen erkennen und räumlich darstellen. Die Ergebnisse der Datenauswertung zeigen sehr gut den Sanierungsfortschritt an den ehemaligen Uranbergbaustandorten Aue, Johanngeorgenstadt und Zwickau anhand von interpolierten Kartendarstellungen für die Parameter Uran, Thorium und Gamma-Ortsdosisleistung (ODL). Die teilweise sehr komplexen Sanierungsmaßnahmen haben zu einer deutlichen Verringerung der Aktivitäten natürlicher Radionuklide im Oberboden geführt. Dies wird zwischen den einzelnen Befliegungen sichtbar.

Sofern hinreichend große Bearbeitungsgebiete betrachtet werden, lässt das erstellte Kartenmaterial neben der qualitativen auch eine quantitative Auswertung der im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen durchgeführten Abdeckungsarbeiten über die Verringerung der Urangehalte im Oberboden zu. Die Ergebnisse der Befliegungen wurden vom LfULG veröffentlicht.

zurück zum Seitenanfang