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7. Kolloquium – BVT/Stand der Technik

Fachvorträge im Internet

Betreiber immissionsschutzrechtlich genehmigungspflichtiger Anlagen müssen diese so errichten und betreiben, dass schädliche Umwelteinwirkungen und sonstige Gefahren vermieden werden. Dabei sind die besten verfügbaren Techniken (BVT) zu nutzen. Diese werden für jede betroffene Branche in einem Informationsaustausch zwischen Mitgliedstaaten, Industrie und Umweltverbänden erarbeitet und entwickeln sich ständig weiter. Seit 10 Jahren führt das LfULG die Fachkolloquienreihe »BVT/Stand der Technik« durch. Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr die »Auswirkung des BVT-Prozesses auf die Novellierung der TA Luft am Beispiel der Anlagen in der Eisen- und Nichteisenmetallindustrie sowie in Gießereien«. Die Zahl der Teilnehmer auch aus andern Bundesländern zeigte die hohe überregionale Bedeutung des Themas. Interessenten finden die Fachvorträge auf der LfULG-Internetseite.

Der BVT-Prozess insgesamt und insbesondere die Novellierung der TA Luft stellen sowohl die Industrie als auch die Behörden vor große Herausforderungen. Auf der Veranstaltung wurde deutlich, dass sich Deutschland als führende Industrienation innerhalb der EU intensiv in den BVT-Prozess einbringen muss, um die Standards von morgen mit innovativer deutscher Technologie mitgestalten zu können. Für die Standortsicherung und weitere erfolgreiche Entwicklung der Betriebe sind eine ausreichende Rechtssicherheit und zügige Genehmigungsverfahren von essentieller Bedeutung. Dazu müssen die zuständigen Behörden über ausreichend qualifiziertes Personal verfügen.

Das LfULG steht Partnern in den Behörden, Ingenieurbüros und Betrieben bei Fragen und Problemen im Zusammenhang mit BVT bzw. dem Stand der Technik als Ansprechpartner zur Verfügung.

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