24. Sächsischer Fleischrindtag
Erzeugung und Vermarktung von Rindfleisch mit hoher Produktqualität
Die Fleischrind- und Mutterkuhhaltung hat sich in Sachsen etabliert und ist in der extensiven Landnutzung der bedeutendste Zweig der Tierhaltung. Der offene Charakter und der Artenreichtum des Grünlandes in unserer Kulturlandschaft sind am besten mit Wiederkäuern zu erhalten. Ohne Honorierung der Leistungen der Herden für Natur- und Umweltschutz ist es jedoch kaum möglich, ein wirtschaftlich ausreichendes Ergebnis zu erzielen.
Eine Möglichkeit, die Wertschöpfung zu verbessern, ist die Erzeugung einer besonderen Produktqualität sowie eine gute Bewerbung und Vermarktung. Wie Ergebnisse zeigen, gelingt dies am besten über regionale Kreisläufe, insbesondere die Direktvermarktung. Zunehmend von Bedeutung ist auch das Zusammenwirken von Fleischerfachgeschäften mit Agrarbetrieben.
Das LfULG hat sich in Zusammenarbeit mit der Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft (BfUL) dieser Thematik gewidmet, um die Erzeugung einer hohen, besonderen Produktqualität zu unterstützen. Die Ergebnisse stehen im Mittelpunkt des 24. Sächsischen Fleischrindtages, der am 26. September 2015 im Lehr- und Versuchsgut Köllitsch stattfindet. Veranstalter ist das LfULG in Zusammenarbeit mit der Masterrind GmbH und dem Sächsischen Landeskontrollverband e. V.
Am 25. September, dem Vortag der Veranstaltung, findet ein Qualitätswettbewerb für Wurst und Produkte aus Rindfleisch statt. Teilnehmen können die Fleischer des Sächsischen Fleischer-Innungsverbands (SFIV) sowie Fleischrindzüchter, Mutterkuhhalter und alle Direktvermarkter. Der Qualitätswettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft.