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Schafzucht/ Schafhaltung

Impressionen vom Köllitscher Schafbestand

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(© LVG)

Der Schäfer mit seinen Schafen im Naturschutzgebiet Alte Elbe Kathewitz

Der Schäfer mit seinen Schafen im Naturschutzgebiet Alte Elbe Kathewitz
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(© LVG)

Prämierungen der Köllitscher Schafe auf der Agra 2019

Prämierungen der Köllitscher Schafe auf der Agra 2019
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(© LVG)

Schafe kommen endlich aufs Grünland

Schafe kommen endlich aufs Grünland
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(© LVG)

Merinofleischschafe und Schwarzköpfige Fleischschafe auf der Grünlandkoppel

Merinofleischschafe und Schwarzköpfige Fleischschafe auf der Grünlandkoppel
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(© LVG)

Tierschau Agra 2019 in Leipzig

Tierschau Agra 2019 in Leipzig
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(© LVG)

Körung 2019

Körung 2019

Aus der Geschichte

Schafe auf Koppel
Schafe auf der Koppel vor dem Schafstall  © Burkhard Puhlmann, LVG

Merinofleischschafe (MFS) werden seit über 100 Jahren auf den Gütern Köllitsch und der Domäne Packisch gehalten und gezüchtet.
Im Jahr 1882 wurden auf der Domäne Packisch an Schafen Impfversuche zur Bekämpfung des Milzbrandes durch Herrn Pasteur durchgeführt. Die äußert bekannte MF-Stammherde Tauschwitz wurde durch höchsten persönlichen Einsatz des Schäfermeisters Karl Cirpa durch die Wirren des Kriegsendes gebracht. Sie erhielt nach dem Ende des Krieges einen neuen Standort auf dem Gut in Packisch. Diese Hochzuchtherde wurde intensiv züchterisch weiter entwickelt. In der »DDR-Zeit« war sie eine der fruchtbarsten und wollleistungsstärksten Stammherden. Mit der neuen Aufgabenstellung, als LVG Köllitsch nach 1990, erfolgte eine konsequente Umstellung der züchterischen Schwerpunkte. Fruchtbarkeit, Mast- u. Fleischleistung sowie die Wollqualität stehen vermehrt im Mittelpunkt der Selektion. Der Anschluss an die Spitzenzuchten Deutschlands wurde mit der Erreichung des Ia - Preises bei der MF-Bundeselite der Jungböcke im Jahr 2003 hergestellt.
Mit der Schaffung des LVG Köllitsch im Jahr 1992 wurde eine Erweiterung der zu haltenden Schafrassen vorgenommen. So kamen die Schwarzköpfigen Fleischschafe(SKF) und die Texelschafe (Te) in den Betrieb.
Im Jahr 1998 wurde mit dem Zuchtversuch zur Züchtung einer Haarschafpopulation begonnen. Es kamen Böcke der Rassen Wiltshire Horn (WH) und Dorper (Do) als Kreuzungspartner der MFS-, SKF- u. Texelmutterschafe zum Einsatz.
2007 wurde die Zucht der Texel und 2015 das Harrschaf-Zuchtexperiment (Nolana) beendet.

Mutterschafbestand (incl. Zutreter) in Stück (04.06.2019)

Merinofleischschaf: 146
Schwarzköpfiges Fleischschaf: 95
 

Bewirtschaftung

Deckzeit: Anfang September bis Dezember

Ablammzeit: Ende Januar bis Mai (im Stall)

Absetzalter: 8 bis 12 Wochen

Weide: April bis Dezember, Koppelhaltung

 

 

Aufgabenschwerpunkte des Fachzentrums Schaf:

 

Ausbildung Meisteranwärter/ zweijähriger Vorbereitungskurs auf die Prüfung zum Tierwirtschaftsmeister Schäferei
Zucht/ Erhaltung der Rasse Merinofleischschaf als Genreserve
Hochwasserschutz (Deichbewirtschaftung 9,5 ha), Landschaftspflege
Durchführung von Praktikerschulungen für Herdenschafhalter zu folgenden Themenkreisen: Ablammung/ Reproduktion, Tiergesundheit/ Schur, Pflanzenbestimmung/ Weidetechnik
Sachkundelehrgänge für Schaf- und Ziegenhalter

Rel. Ablammergebnisse der Rasse Merinofleischschafe (MFS)

 

Jahr  
2019 157,4 %

 

Merinofleischschafe auf Grünland

 Merinofleischschafe auf Grünlandfläche (Quelle: Lehr- und Versuchsgut Köllitsch)

Rel. Ablammergebnisse der Rasse Schwarzköpfiges Fleischschaf (SKF)

 

Jahr  
2019 172,0 %

 

Mutterschaf mit Lämmern

Abbildung: Schwarzköpfige Fleischschafe auf dem Elbdeich (Quelle: Lehr- und Versuchsgut Köllitsch)

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